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Für Achim Schwekendiek ist es nach Wanderjahren durch die Spitzengastronomie
eine Heimkehr, denn in Hameln, unweit des neu eröffneten Schlosshotels
Münchhausen, erblickte er 1965 das Licht der Welt. Nach seiner Kochausbildung
im Hotel Bergkurpark in Bad Pyrmont, verschlug es Schwekendiek zunächst
ins "Landhaus Ammann" nach Hannover. Es folgten Stationen als Chef
de Partie im Restaurant "Felsenkeller" in Lauenau und im Mainzer
Hilton. Rund zwei Jahre war Schwekendiek Souschef in "Averbecks
Giebelhof" in Senden, bevor er als Chef Gardemanger in Heinz Winklers
"Tantris" nach München wechselte. Mitte des Jahres 1990 lernt er
in Paris die besondere Raffinesse der französischen Küche kennen.
Ein halbes Jahr in der Küche der Nobelherberge "Hôtel de Crillon"
an der Place Concorde hat Achim Schwekendiek in seinem Kochstil
inspiriert und geprägt. Zurück aus Paris, übernimmt er Anfang 1992
die Küchenleitung im Restaurant "Alte Stadtmühle" in Schopfheim,
bevor er sich entschließt, in Heidelberg seinen Küchen-meister zu
absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung, wird Schwekendiek
Mitte 1992 Küchenchef im damals gerade eröffneten "Hotel Hohenhaus"
in Herleshausen. Hier erkocht er sich seinen ersten Michelin-Stern,
gewinnt die Kikkoman Masters und wird beim "Bocuse d'Or" zum besten
Fischkoch Deutschlands gekürt. Mit seinem innovativen feinen Küchestil
hat der talentierte Koch auch im Gourmet-Restaurant des Schlosshotels
Münchhausen Akzente gesetzt und wurde dafür 2005 mit einem Michelin-Stern
ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen wie 17 Gault Millau Punkte,
4 Sterne bei Varta, 4 Bestecke im Aral Schlemmer-Atlas, sowie 3,5
Punkte im Feinschmecker zieren seine Küche. Das Gourmet-Restaurant
des Schlosshotels Münchhausen wurde als bestes Hotel-Restaurant
2006 von der Carlsberg-Brauerei und der Dehoga ausgezeichnet.
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